Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith (CDU) besuchte kürzlich in
Begleitung das familiengeführte Busunternehmen Alexander und Johann Stoll in
Nidda

Im Gespräch mit den Gebrüdern Stoll betonte Veith, dass Firmenbesuche für ihn
sehr wichtig seien. So könne er aus erster Hand erfahren, wo bei den Unterneh-
men der Schuh drückt und wie sich die im Bundestag beschlossenen Gesetze in
der Unternehmenspraxis auswirken. Diese Informationen würde er dann in seine
Arbeit in Berlin einfließen lassen. Die Unterstützung des Mittelstandes, der bei
weitem die meisten Arbeitsplätze schaffe auch in der Wetterau , sei ihm ein
großes Anliegen, da eine florierende Wirtschaft die Voraussetzung für soziale Si-
cherheit und Wohlstand sei.

Bei einem Rundgang über das Firmengelände begutachtete Veith die vier moder-
nen Reisebusse und vier Linienbusse, die vorwiegend im Schülerverkehr einge-
setzt werden. Beeindruckt war er von der hochwertigen Ausstattung der Fahr-
zeuge, insbesondere von dem Doppelstockbus mit 79 Plätzen
und einem Bistrobereich im Unterdeck.

Die Gebrüder Stoll, die in diesem Jahr drei Ausschreibungen für Mehrtagesfahrten
nach Berlin für die Gäste des Bundestagsabgeordneten gewonnen und sodann
durchgeführt haben, zeigten sich erfreut über das Interesse und
berichteten mit großer Leidenschaft und Überzeugung über die Entstehung und das Dienstleis-
tungsangebot ihres Unternehmens.

Was ab 2003 von Johann Stoll zunächst als Hobby betrieben wurde, hat sich mitt-
lerweile zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt, das seit 2009 von bei-
den Brüdern geführt wird. Neben dem Linienverkehr werden von den Unterneh-
mern Tagesfahrten, Mehrtagesfahrten und Fernreisen für Vereine, Schulklassen
und Geschäftskunden angeboten. Die Reisen werden individuell für die Kunden
organisiert und auf Wunsch mit Übernachtungen, Verpflegung an Bord, Veranstal-
tungen und Führungen angeboten. Die Busse sind nicht nur in Deutschland, son-
dern europaweit mitunter bis nach Bosnien-Herzegowina und nach St. Peters-
burg im Einsatz.

Der Anfang sei nicht leicht gewesen, so Johann Stoll. Doch sein Bruder und er
hätten alle Schwierigkeiten bewältigt, immer wieder investiert, hart gearbeitet
undletztlich den Erfolg erzielt. „Auch haben wir erfahren, auf wen man sich ver-
lassen kann, und wir arbeiten daher nur mit Veranstaltern zusammen, die vertrau-
enswürdig sind.“ Obwohl sie nach Tarif bezahlen, macht den beiden Brüdern die
Suche nach Nachwuchsfahrern Sorgen. Im Linienbusverkehr sei man gut aufge-
stellt, doch im Fernreiseverkehr müssten sie von April bis Oktober selbst mithel-
fen. Die älteren Fahrer fielen weg und junge Fahrer kämen kaum nach, weil die
Busführerscheine sehr teuer seien. Die hohen Kosten von ca. 12.000 Euro pro
Führerschein seien für sie nicht nachvollziehbar, so die beiden Stolls. Nun über-
legten sie, beide den Ausbilderschein zu machen, um selbst neue Busfahrer anler-
nen zu können.

Bilderunterschrift (von links): Jessica Stoll, Geschäftsführer Johann Stoll, Geschäftsführer Alexander Stoll, MdB Oswin Veith, Stadträtin Adelheid Spruck und Mitarbeiterin Irina Stoll

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